06.08.2017  Sascha Nimtz gewinnt 39. Top-12-Turnier in Garßen 

Finale zwischen zwei Ex – Cellern

 

 

Sascha Nimtz zog relativ ungefährdet – er gab auf dem Weg in das Finale in fünf Spielen nur zwei Sätze ab – in das Finale ein und gewann dieses mit dem denkbar knappsten Ergebnis 11:9, 8:11, 11:8, 9:11 und 11:9 gegen Richard Hoffmann. Nachdem Sascha im dritten Satz das Netz klar auf seiner Seite hatte ( Netzbälle übt er täglich -J  ) , startete er auch im vierten Satz mit 4:0 Punkten und sah schon wie der sichere Sieger aus. Jeder Zuschauer, der das dachte, sah sich gewaltig getäuscht. Denn nun nahm Richie eine Auszeit, stellte sein Spiel um und drehte den vierten Satz und ging seinerseits im 5.Satz mit 4:0 in Front. Aber der „alte Kämpfer“ Sascha Nimtz drehte den Spieß um und gewann den 5.Satz , damit das Turnier und trug sich damit in die ewige Siegerliste auf dem Wanderpokal des Turniers ein.

 

Das Organisationsteam um Volkhard Troschke hatte dieses Jahr den Luxus, 16 Spieler in den vier Gruppen unterzubringen. Deshalb wurden in der Gruppenphase nur zwei Gewinnsätze gespielt. In der Gruppe A gab es schon die erste kleine Überraschung. Setzte sich der spätere Finalist Richard Hoffmann wie erwartet als Gruppensieger durch, sicherte sich doch etwas überraschend Andres Oetken vom VfL Westercelle den zweiten Platz vor dem Regionalligaspieler Daniel Ringleb. In der sehr starken Gruppe B belegte Sascha Nimtz den ersten Platz vor dem letztjährigen Finalisten Lars Beismann, den er knapp mit 9:11, 12:10 und 15:13 auf den zweiten Platz verwies. Olaf Mindermann und Vincent Senkbeil verpassten gegen diese starke Konkurrenz ganz klar das Viertelfinale. Es war ein wenig schade, das das junge Talent von TuS Lachendorf  durch das Lospech ausgerechnet in diese Gruppe gerutscht ist. Dennoch machte Vincent Senkbeil seine Sache gut, zwang z. Bsp. Lars Beismann in die Verlängerung des ersten Satzes und gewann einen Satz gegen Olaf Mindermann. In der hart umkämpften Gruppe C spielte sich der zweite Spieler von Hannover 96, Zak Wilson , auf den ersten Platz der Gruppe, vor Cedric Meissner , der den zweiten Platz belegte, vor Andre Kamischke und Jannik Weber. Der dem Garßener Publikum durch den Schaukampf bestens bekannte Andre Kamischke hatte in seinem Spiel gegen Zak Wilson etwas Pech und verlor knapp mit 9:11, 11:6 und 12:14. Sonst hätten die Spieler Wilson, Meissner und Kamischke alle 2:1 Punkte gehabt und das Satz- , bzw. sogar das Punkteverhältnus wäre für das Weiterkommen in das Viertelfinale ausschlaggebend gewesen. Die Gruppe D gewann Maximilian Dierks vor dem Westerceller Urgestein Lukas Brinkop. Die beiden Spieler zogen souverän und unspektakulär in das Viertelfinale ein.

Die erste Partie des Viertelfinales lautete Richard Hoffmann vs. Lars Beismann. Hätte Sascha Nimtz im Gruppenspiel nicht 15:13 gegen Lars Beismann gewonnen, wären die beiden Finalisten schon im Viertelfinale aufeinander getroffen. Aber „ Hätte Hätte Fahrradkette “ – das Top – 12 Turnier ist nun mal kein Ponyhof und so schied mit Lars Beismann einer der Favoriten nach einem Fünf-Satz-Krimi aus dem Turnier aus. Die zweite Partie der Runde der letzten 4 Paarungen war die einzige klare Angelegenheit, sicherte sich Sascha Nimtz doch durch einen klaren 3:0 Erfolg gegen Andres Oetken ein Ticket für das Halbfinale und konnte so eine kleine Pause genießen, denn alle andere Partien gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Zak Wilson gewann das dritte Viertelfinale gegen Lukas Brinkop ebenso knapp wie Cedric Meissner das vierte Viertelfinalspiel gegen Maximilian Dierks.

Im Halbfinale meinte es die Losfee schon wieder nicht gut mit Richard Hoffmann. Hatte er schon im Viertelfinale eine harte Nuss zu knacken, bescherte ihm die Fee nun Zak Wilson als Gegner. Jeder aktive Spieler kennt das : Gegen einen eigenen Mannschaftskameraden zu spielen ist bei einem Turnier immer so eine Sache. Aber die Nummer 1 von Hannover 96 , Richie Hoffmann , warf  seinen Mitspieler mit 11:5, 5:11, 11:13, 11:7 und 11:6 aus dem Turnier. Das zweite Halbfinale bestritten Sascha Nimtz gegen den „Goldjungen“ des TuS Celle, Cedric Meissner. Die ersten beiden Sätze waren noch sehr ausgeglichen. Sascha gewann den ersten mit 13:11 und Cedric gewann den zweiten mit 11:5. Aber ab dem dritten Satz war das Spiel eine klare Angelegenheit und der erfahrene Sascha führte seine Gegner schon teilweise vor, als er den dritten Satz mit 11:3 und den vierten mit 11:1 gewann und dabei dem Publikum beim Stand vom 10:0 mal wieder seine sportliche Fairness bewies und durch einen Fehlaufschlag dem unterlegenen Meissner noch einen Punkt „schenkte“, um die 0 zu verhindern.

 

 

Anschließend lud der Organisator Volkhard Troschke die Spieler, deren Begleiter und die zahlreichen Helfer noch zu einem gemeinsamen Mitternachtmahl, wo man noch über die Spiele fachsimpelte und die ersten Kontakte für das 40. Jubiläums - Top-12 Turnier knüpfte. Sollte ich kein Nachfolger finden, der im Laufe des nächsten Jahres “ HIER “ ruft, könnte das nächste Turnier das letzte Top – 12 Turnier werden, denn wir werden alle nicht jünger .....          


38. Top-12-Turnier am 5.August 2016 in Garßen 

 

Tobias Hippler sichert sich den Top - 12 Titel in seiner “Vita”

 

Die Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Turnhalle des TTC Garßen sahen beim 38.Top Turnier eine sehr spannende , sehr oft über die volle Distanz von fünf Sätzen gehende Finalrunde, an deren Ende Tobias Hippler in einem hart umkämpften Finale Maximilian Dierks äußerst knapp in fünf Sätzen besiegte und sich den Top - 12 Titel sicherte. Maximilian Dierks sah schon wie der sichere Sieger aus und es schien so, als könnte ihn auch Tobias Hippler nicht auf seinem Wege zum dritten Turniersieg in Folge aufhalten. Er führte bereits mit zwei Sätzen { 11:8 und und 12:10 } und gerade nach der vergeblichen Aufholjagd im zweiten Satz schien sich bei Tobias Hippler ein bisschen Frust aufzubauen. Es schien, als hätte er sein Pulver im Halbfinale verschossen. Max Dierks war zu diesem Zeitpunkt einfach sicherer mit seinen Bällen. Aber Tobias Hippler gab natürlich nicht auf und gewann, aufgemuntert und angefeuert von den Zuschauern, in einem Finale, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, die Sätze drei und vier und den letzten alles entscheidenden fünften Satz mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse ; mit 11:9.

Im Gegensatz zum letztjährigen Turnier gab es dieses Jahr keine einzige kurzfristige Absage und die im Vorfeld auf der Homepage des TTC Garßen, auf Celle.Heute.de und in der Celleschen Zeitung angekündigten Spieler waren auch alle anwesend. Die Auslosung ergab folgendes Bild. Die Gruppe A gewann ungefährdet Richard Hoffmann, der Lars Beismann klar in drei Sätzen schlug. Lars Beismann gewann ebenso klar gegen Olaf Mindermann und sicherte sich damit Platz 2 und damit das Viertelfinale. Die Gruppe B gewann der Neuzugang des TuS Celle , ebenso souverän und gewann mit teils sehr spektakulären Ballwechseln in drei Sätzen gegen Stefan Kunz und in vier gegen Lukas Brinkop. Das Westerceller Urgestein Lukas Brinkop sicherte sich in einem 5-Satz-Krimi mit 13:11 im fünften Satz Platz 2 und damit das Weiterkommen. In der Gruppe C, in der alle Spiele in drei Sätzen beendet wurden, sicherte sich Maximilian Dierks den ersten Platz vor Andres Oetken ( Platz 2) und Kristof Taubert. Die Gruppe D beherrschte der spätere Turniersieger Tobias Hippler und verwies Andre Kamischke und Christoph Schlote auf die Plätze zwei und drei. Allerdings musste Andre Kamischke das Turnier aus familiären Gründen kurzfristig verlassen und Christoph Schlote kam trotz seiner 5-Satz Niederlage als Nachrücker ins Viertelfinale.

In der für die Spieler nun nötigen Pause rückte der Zug des Fanfarenzuges in die Turnhalle ein und prâsentierte neue und alte Stücke. Natürlich durfte auch dieses Jahr der Cancan auf speziellem Wunsch des Ehrenvorsitzenden nicht fehlen.

In dem nun folgenden Viertelfinale und den K.-o.-System war dieses Jahr richtig Pfeffer drin. Das erste Spiel gewann Richard Hoffmann, der gegenüber Lukas Brinkop in den entscheidenden Momenten doch immer eine Schippe drauflegen konnte, letztendlich verdient in vier Sätzen. Nach dem zweiten Spiel zwischen Cedric Meissner und Lars Beismann kann man dem Verantwortlichen von TuS Celle, Dieter Lorenz, nur gratulieren. Der 16-jjährige Neuzugang fegte Lars Beismann in relativ kurzer Zeit mit 3:0 vom Tisch und begeisterte die Zuschauer auf der Tribüne mit Schlägen aus absolut unnatürlichen Winkeln. Er ist in dieser Form sicher eine Bereicherung für das junge Celler Team und es wird mit Sicherheit noch von ihm zu hören sein. In dem dritten Viertelfinale bahnte sich eine kleine Sensation an. Der als Nachrücker ins Viertelfinale eingezogene Christoph Schlote gewann die ersten beiden Sätze gegen den letztjährigen Champion mit 11:5 und 11:9 , musste sich aber letztendlich auch in die Reihe derer einreihen, die in den letzten beiden Jahren gegen den seit 2014 im Turnier ungeschlagen Maximilian Dierks ihr Spiel nicht durchbringen konnten. Das letzte Viertelfinalspiel gewann Tobias Hippler in drei Sätzen gegen Andres Oetken vom VfL Westercelle.

Die Auslosung des Halbfinales ergab folgendes Bild. Das erste Halbfinale war die Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen Richard Hoffmann und Maximilian Dierks. Im zweiten Halbfinale bekämpften sich die beiden Celler Mannschaftskameraden Tobias Hippler und Cedric Meissner. Im ersten Spiel gelang es Richie Hoffmann nicht, Revanche für die Niederlage im Vorjahr zu nehmen und er verlor in vier Sätzen relativ deutlich gegen Maximilian Dierks, der damit zum dritten Mal in Folge ins Finale einzog. Das zweite Spiel war ein eigentlich ein vorweggenommenes Finale. Nicht nur, weil hier zwei Teamkollegen zusätzlich um einen “Fünfer” spielten, sondern weil der junge Cedric seine Nummer 1 immer wieder in Bedrängnis brachte und man auf der Tribüne merkte, dass beide Spieler auf keinen Fall ausgerechnet gegen einen Mannschaftskollegen ausscheiden wollten. Tobias Hippler gewann das Spiel denkbar knapp mit 12:10, 10:12, 11:9, 9:11, und 11:7 und zog damit in das anfangs beschriebene Finale ein.

Nach dem Spiel traf man sich zum Buffet und zum Klönschnack mit Bierchen im Vereinsheim und viele waren sich einig, dass es dieses Jahr sehr knappe Ergebnisse gegeben hat und Tobias Hippler das nötige Glück hatte, das man benötigt, um so ein Turnier zu gewinnen. Das Glück hat er sich erarbeitet, aber dieses Jahr hätte es vielleicht mehr erste Plätze geben müssen, was natürlich nicht möglich ist. Gewinner waren vor allem die Zuschauer, die dieses Jahr eine absolut erstklassiges Turnier erleben durften. 


37. Top-12-Turnier am 4. September 2015 in Garßen 

Maximilian Dierks alter und neuer Top – 12  Sieger

 

Beim 37. Top – 12 – Turnier , bei dem Volkhard Troschke eine leider rekordverdächtige Flut von kurzfristigen Absagen hinnehmen musste, verteidigte Maximilian Dierks erfolgreich seinen Titel und wurde in einem dramatischen Finale Top – 12 – Sieger 2015. Im Finale verlor er die ersten beiden Sätze, obwohl er sein Halbfinale fast 30 Minuten früher als sein Gegner beendete, konnte er  die längere Pause im Turnierverlauf nicht zu seinem Vorteil nutzen. Trotzdem bezwang er den Ex – Celler Zweitligaspieler Richard Hoffmann in fünf Sätzen mit 8:11, 9:11, 11:4 – und dann drehte er im vierten Satz einen Rückstand von 3:7 , in dem Richard Hoffmann schon aufgrund des bisherigen Spielverlaufs wie der sichere Sieger aussah, durch eine Leistungsexplosion, in deren Verlauf er sich in einen Rausch spielte und den vierten Satz mit 13:11 für sich entschied. Seinen Lauf konnte er in den fünften, alles entscheidenden Satz retten und spielte seinen Gegner mit 11:0 Punkten förmlich an die Wand. Er holte damit 21 der letzten ausgespielten 25 Punkten , ein fantastischer Wert und wieder einmal ein Nachweis dafür, dass im Tischtennissport bei zwei gleichwertigen Gegnern fast alles möglich ist.

So begeisternd das Ende des Turniers war – so ernüchternd war der Start.

Durch zahlreiche, sehr kurzfristige Absagen nahmen nur fünf der angekündigten Spielern am Turnier teil. Die Turnierleitung schaffte es das Teilnehmerfeld auf neun Spieler aufzustocken. Zusätzlich spielten zwei Spieler des Vereins am Turnier mit, die aber aufgrund des enormen Klassenunterschiedes eher außerhalb der Konkurrenz am Turnier teilnahmen. Es gab dadurch die Premiere, dass der „Chef“ selber zum Schläger greifen musste ...

 

So kam es, dass in drei der vier Gruppen die beiden „Profis“ sicher ins Viertelfinale vorrückten. In der umkämpften Gruppe D belegte der spätere Sieger Maximilian Dierks ohne Satzverlust den souveränen ersten Platz. Den zweiten Platz und das Weiterkommen spielten Andres Oetken und Stefan Kunz untereinander aus. Dieses Spiel entschied der Lachendorfer Stefan Kunz für sich und gewann in fünf Sätzen. Nun ergaben sich für das Viertelfinale folgende hochkarätigen Paarungen :  

Tobias Hippler gegen Olaf Mindermann, Niklas Matthias gegen Lukas Brinkop, Richard Hoffmann gegen Stefan Kunz und Maximilian Dierks gegen Alexandru Mircea. Diese Spiele entschieden Hippler, Hoffmann und Dierks klar mit 3:0 Sätzen für sich. Das vierte Spiel im Viertelfinale entschied der Westerceller Lukas Brinkop mit 3:1 gegen den Spieler von TuS Celle Niklas Matthias für sich. Das erste Halbfinale des Turniers war die Neuauflage des letztjährigen Finales und auch dieses Mal gewann Maximilian Dierks souverän in drei Sätzen gegen Lukas Brinkop. Als das

Spiel beendet war, waren Tobias Hippler und Richard Hoffmann gerade einmal am Anfang des dritten Satzes. Das Spiel war hart umkämpft, die Gegner fast gleichwertig und die Waage neigte sich mal zum einen, mal zum anderen Spieler . Am Ende gewann Richard Hoffmann mit 11:6,

11:13, 6:11, 11:5 und 11:9 gegen den jungen Celler Tobias Hippler. Das Spiel war so knapp, die Enttäuschung war so groß – „das die Tischtennisschläger wieder einmal tief fliegen in der Garßener Sporthalle“ . Das anschließende, packende Finale entschädigte die Zuschauer für die einseitigen Vorrundenspiele. Trotzdem allen kurzfristig eingesprungenen Spielern noch einmal ein herzliches „Danke“ für die Teilnahme am Turnier. Alles in allem wurden die Zuschauer, auch Dank der Mitwirkung der Musiker des Fanfarenzuges, die in der Pause wieder groß aufspielten, gut unterhalten und verließen zufrieden die Halle. Die Spieler und das Organisationsteam beendeten den Abend im Vereinsheim mit einem nächtlichem Imbiss.